Fortbildungsangebot SoSe18

Fortbildungsangebot Sommersemester 2018

Anmeldefrist: 1. – 30.11.2017

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OPEN-MIC-SESSIONS 2017/18

Fortbildungsveranstaltung
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16. November 2017

Anmeldung: 1017BLI532

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Hospitation für Studieninteressierte
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Kontakt und Information: bildungsstandards(at)phwien.ac.at

Imagining Desires - Bilder befragen – Begehren erkunden

Ein wissenschaftlich-künstlerisches Forschungsprojekt zu Sexualität, visueller Kultur und Pädagogik

Imagining Desires ist ein partizipatives Forschungsprojekt, in dem Schüler_innen, Lehrer_innen, Lehramtsstudierende, Wissenschaftler_innen, Sexualpädagog_innen und Künstler_innen gemeinsam zu Fragen rund um Sexualität, visuelle Kultur und Pädagogik forschen.

Imagining Desires fragt danach, welche sexuell konnotierten Bilder Schüler_innen und (angehenden) Lehrpersonen im ihren Alltagswelten auffallen und wie sie diese wahrnehmen, d.h. welche Bilder anregen, aufregen, anziehen, abstoßen, verunsichern und neugierig machen. Denn in und durch Bilder werden Vorstellungen über Sexuelles, Lust, Begehren, Intimität und Körper hervorgerufen, geformt, visualisiert, normiert und irritiert u.a.m. Das Forschungsteam von Imagining Desires geht auch der Frage nach, welche Bilder eingesetzt werden, wenn in pädagogischen Kontexten über Sexualität, Körper und intime Beziehungen gesprochen wird. Die gesammelten Bilderaus Alltag und Pädagogik werden im Projekt auf ihre visuellen Strategien und ihre Angebote zur Identifizierung hin untersucht und kritisch befragt: Wer und was ist (nicht) abgebildet? Welche Vorstellungen von sexuell aktiven Personen, begehrenswerten Körpern, intimen Beziehungen, lustvollem Sex und problematischen Verhaltensweisen werden dabei transportiert?

Imagining Desires geht von der Annahme aus, dass junge Menschen sowohl handlungsfähig sind als auch Begleitung von Erwachsenen sowie Schutz vor Diskriminierung  und Gewalt brauchen. Von diesem Standpunkt aus entwickelt Imagining Desires ein partizipatives Forschungsdesign, an dem Schüler_innen als möglichst gleichberechtige Akteur_innen beteiligt sind und gemeinsam mit Studierenden, (sexual)pädagogisch Tätigen, Wissenschaftler_innen und Künstler_innen für sie relevante Fragen formulieren und methodisch geleitet bearbeiten. Das Projekt kombiniert dabei sozial-, kultur- und bildungswissenschaftliche wie auch künstlerische Zugänge und bezieht Wissen aus Gender-, Queer- und Postcolonial Studies ein.

Mediale und wissenschaftliche Diskussionen um Sexualität und (angemessene) Bilder für Kinder und Jugendliche konzentrieren sich gegenwärtig vor allem auf problematisierte Themen wie Sexting oder Pornografie. Vor dem Hintergrund kontroverser öffentlicher Debatten um schulische Sexualpädagogik zielt die Forschungs- und Bildungsarbeit des Projekts Imagining Desires darauf ab, die wissenschaftliche, pädagogische und peerkulturelle Diskussion um Sexualität und Bilder zu beforschen, zu differenzieren und zu inspirieren. Im Projektverlauf werden vom Forschungsteam Materialien für Kinder und Jugendliche, für Sexual- und Kunstpädagogik sowie für Schule und Lehrer_innenbildung entwickelt, die darauf abzielen Prozesse sexueller Bildung zu ermöglichen und Critical Visual Literacy sowie künstlerisch-gestalterische und sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern.

Projektleitung:

Kooperationspartner_innen:

  • Sir-Karl-Popper-Schule Felberstraße (NMS)
  • Gymnasium/Realgymnasium Geblergasse (GRG 17)
  • Pädagogische Hochschule Wien (PH Wien)
  • Verein Selbstlaut – Gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
  • Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum Projektlaufzeit: 1.9.2017 bis 30.9.2019

Kontakt: imagining.desires@akbild.ac.at

Projekt Imagining Desires: www.imaginingdesires.at


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