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Hochschullehrgang Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe

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Ball der Wissenschaften

Wiener Ball der Wissenschaften

26. Jänner 2019

BAC Elementarbildung

Bachelorstudium Elementarbildung:

Inklusion und Leadership

Hospitationen Praxisvolksschule

Hospitation für Studieninteressierte
an der Praxisvolksschule

Anmeldung zum Wunschtermin:

Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr unter praxisvolksschule@phwien.ac.at

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Bildungsstandards

Bildungsstandardsteam Wien

BIST-Überprüfung E8 am 4. April 2019
Inskription interne Testleitung bis 30.11.2018

Kontakt und Information: bildungsstandards(at)phwien.ac.at

Wie umgehen mit Hass im Netz? - Medienbildung für Jugendliche

Am 4. Juni 2018 fand im Festsaal der PH Wien eine Veranstaltung des MEET-Projekts statt, die von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien, der Universität Wien und der PH Wien gemeinsam durchgeführt wurde.

Das Ziel des Projekts MEET besteht darin, ein kritisches, interkulturelles Bewusstsein und eine aufgeklärte Art der Mediennutzung zu fördern. Cybermobbing, fake news und hate speech sind längst Teil des Schulalltags geworden und stellen eine große Herausforderung im Unterricht dar.

Benjamin Opratko, Katja Friedrich, Birgit Sauer, Irina Scheitz, Ingrid Brodnig
Projektbeteiligte mit den Referentinnen: Benjamin Opratko, Katja Friedrich, Birgit Sauer, Irina Scheitz und Ingrid Brodnig

Nach der Begrüßung durch Walter Swoboda, dem Institutsleiter des Instituts für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS) der PH Wien und der Vorstellung des Projekts MEET durch Ercan Nik Nafs von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien kamen die Diskutantinnen zu Wort.

Ingrid Brodnig
Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin

Ingrid Brodnig, Autorin der Bücher „Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren“ und „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“, sprach zum Thema „Wut als politisches Instrument – wie im Internet Stimmung gemacht wird und wie mit Bildung darauf reagiert werden kann“.

In der anonymen Welt des Internets, in der Jugendliche sowohl als Opfer als auch als Akteure auftreten können, sei es sehr leicht, angriffige oder sogar hasserfüllte Kommentare zu posten und damit likes, shares und Kommentare auszulösen, welche wiederum für eine höhere Sichtbarkeit der Postings im Netz sorgen.

Auch Falschmeldungen, die sich im Internet ungefiltert verbreiten, seien ein großes Problem. Hier wäre es laut Brodnig bedeutend, sich mit den Schülerinnen und Schülern kritisch mit den jeweiligen Quellen auseinanderzusetzen und gemeinsam zu reflektieren.

Katja Friedrich
Katja Friedrich, Geschäftsführerin von medien+bildung.com

Im Anschluss sprach Katja Friedrich, die Leiterin von medien+bildung.com, zum Thema „Erfahrung im Umgang mit Rechtspopulismus und Hass im Netz – Tools für den Unterricht“. Neben diversen Webseiten und Organisationen, die kostenlose medienpädagogische Unterrichtsmaterialien anbieten, wurde von ihr auch das Projekt MEET näher vorgestellt. Das Kürzel steht für Media Education for Equity and Tolerance, zu Deutsch also Medienbildung für Gleichheit und Toleranz.

Im Rahmen des Projekts werden sechs Lernszenarien an Schulen in Italien, Deutschland und Slowenien getestet. Der daraus entstehende „Werkzeugkasten für Lehrkräfte und PädagogInnen“ soll spätestens im Herbst online als Open Educational Resource zur Verfügung gestellt werden.

Fotos: Waculik/Wiener Bildungsserver

Kontakt: Martina Sturm, martina.sturm(at)phwien.ac.at
 

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