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Historisch-politisches Lernen zwischen Theorie und Praxis

Nachlese zur Tagung: Historisch-politisches Lernen zwischen Theorie und Praxis: Zum Transfer zwischen Forschung, Lehre und Schule

am Donnerstag, 14.11.2019, 09:00 – 16:00

Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts erneuerte sich die Geschichtsdidaktik als theoriegeleitetes Fach und etablierte sich als akademische Disziplin. Demgegenüber wurden ihr in unterrichtsmethodischer Hinsicht häufig zu große Theorieaffinität und Praxisferne zugeschrieben. Der zentrale Bereich und eigentliche Kern geschichtsdidaktischer Forschungsarbeit, die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen, geriet zunehmend ins Hintertreffen – ein Befund, dem der Schweizer Geschichtsdidaktiker Peter Gautschi vor einigen Jahren mit einer substantiellen Studie zu den Merkmalen von „gutem Geschichtsunterricht“ begegnete. Gerade die Offenheit der Geschichtsdidaktik schlägt sich außerdem deutlich etwa in alternativen Zugängen nieder, die sich von der herkömmlichen Orientierung an der Geschichtstheorie entfernen und verstärkt soziologische und erziehungswissenschaftliche Perspektiven einbringen. Dazu gehört insbesondere die Inklusive Geschichtsdidaktik, die durch die deutsche Geschichtsdidaktikerin Bärbel Völkel geprägt wurde. 

Gruppenbild der Vortragenden

Die Veranstaltung an der PH Wien bewegte sich in diesem Spannungsfeld aus komplexen Theorien der Geschichtsdidaktik und den Anforderungen an die Praxis historisch/politischen Lernens. Dabei wurde der Frage nach den konkreten Transfermöglichkeiten im Hinblick auf eine aufgabenbasierte Lernkultur nachgegangen. Darüber wurden die Gelingensfaktoren für Geschichtsunterricht im Kontext neuer fachlicher und bildungskultureller Entwicklungen und Anforderungen an den Unterricht unter folgenden Aspekten thematisiert: Inwieweit können digitale Werkzeuge einen entscheidenden Beitrag leisten, um konzeptuelles Wissen aufzubauen? Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass durch den Einsatz solcher Werkzeuge neue Aspekte verstärkt in den Fokus rücken, die in einem technologiefreien Unterricht weniger prominent wären. Die nachhaltige Implementierung der genannten Punkte fußt freilich bereits auf der Ausbildung der Studierenden, die hier ebenfalls in den Blick genommen werden muss.

Zahlreiche Studierende, Forscher*innen, Lehrende von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sowie Lehrer*innen folgten am Vormittag den Vorträgen von Peter Gautschi (PH Luzern) „Geschichtsdidaktik im Praxiszirkel - Ein Vorschlag für Geschichtsdidaktik als Design - Science anhand der App „Fliehen vor dem Holocaust“, Bärbel Völkel (PH Ludwigsburg) „Wie kann historisches Wissen handlungsrelevant werden?“ sowie Heike Krösche (PH Linz) „Bedingungen für das partizipative Lernen mit digitalen Medien in der historisch-politischen Bildung.“ Die Teilnehmer/innen nahmen auch zahlreich an den Workshops am Nachmittag teil, die von Andrea Brait (Universität Innsbruck, „Lernen mit Konzepten in Theorie und Praxis“), Alexander Preisinger (Universität Wien, „Spiele, Simulationen und Games für den Geschichtsunterricht“), sowie Arbesa Isufi (Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Wien, „Kindersoldaten – Vom sensiblen Umgang mit der Thematik ‘Kinder in bewaffneten Konflikten‘“ im Geschichtsunterricht“) gehalten wurden.

In der abschließenden Podiumsdiskussion, die von den Referent*innen gemeinsam mit Thomas Hellmuth (Universität Wien) und Christian Matzka (KPH Wien-Krems) bestritten wurde, wurde das Tagungsthema nochmals von mehreren Seiten beleuchtet.

Organisation: Sabine Hofmann-Reiter und Christine Ottner-Diesenberger
Kontakt: sabine.hofmann(at)phwien.ac.at

 

 

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