TEASPILS präsentiert erste Ergebnisse

Im Rahmen des EU-finanzierten TEASPILS Erasmus+ Projekts (TEASPILS - Teaching Environmental Awarenes with Smart loT Planters in Learning Spaces) wurde ein smartes Messgerät entwickelt, ein sogenannter Spike. Ein erster vollständiger Prototyp wurde jetzt im Rahmen eines internationalen Projektmeetings an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik vorgestellt. Unter Mitwirkung von Forschern der PH Wien sowie Lehrerinnen und Lehrern aus unseren Praxisschulen, soll damit die Umweltwahrnehmung von Schulkindern bis hin zu Hochschulstudierenden geschärft werden.

Zimmerpflanzen werden mit dem Spike zu aktiven Lernobjekten, die eine bedeutende Rolle im Unterricht einnehmen können. Viele unterschiedliche Lernszenarios und Lerninhalte über unsere Umwelt können damit unterstützt werden, um ein stärkeres Umwelt- und Naturbewusstsein herzustellen.

teaspils foto

Projektkollegin einer griechischen Schule mit dem Spike

Der Spike enthält eine Anzahl Sensoren, die Zustände der Luft und Bodenqualität messen und über verschiedene Methoden rückmelden. Ein Farbring am Dach des Spikes kann über Farben und Leuchtdioden Informationen und Signale anzeigen, bis hin zu roten Warnungen. Wird der Ring rot, ist es Zeit den Raum durchzulüften, um den CO2-Level zu reduzieren. Sensoren erfassen unter anderem das CO2, Licht oder die Lufttemperatur, aber auch Bodenfeuchte. Der Spike kann pflanzenbezogene Daten speichern und sogar „eigene“ Nachrichten versenden. Ein Chatbot ermöglicht dabei einfache Dialoge zwischen Mensch und Topfpflanze. Ein Kind könnte damit die Pflanze fragen, wie es ihr geht, oder ob sie Wasser braucht.

In der nächsten Entwicklungsstufe werden von Lehrkräften Ideen für die Integration in den Unterricht gesammelt, um die praktische Anwendung zu unterstützen und Anregungen zu geben. Neben erweitertem Wissen über Pflanzen und deren Lebensraum bzw. Bedürfnisse in menschlicher Obhut, können auch die Datensätze aus dem Spike als Lernobjekte herangezogen werden um spezielle Ereignisse, die Pflanzen und Klasse betreffen, zu besprechen. Die Datenkompetenzen im Sinne von statistischer Beobachtung und Interpretation werden durch diese Aktivitäten gestärkt.


Kontakt: Wolfgang GRELLER & Walter SWOBODA

https://www.teaspils.eu/

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