Wissenschaftliche Arbeitseinheiten im Verbund

Der Verbund der Pädagogischen Hochschulen Nord-Ost arbeitet intensiv in wissenschaftlichen und curricularen Themenfeldern zusammen. Um diese Kooperation strukturell zu unterstützen, haben die vier Rektorate im Verbund sogenannte "wissenschaftliche Arbeitseinheiten" ins Leben gerufen. Sie bestehen aus Vertretern der im Fachbereich beteiligten Hochschulen und bilden damit hochschul-übergreifende Forschungsteams, die auch in die einzelnen Hochschulen hereinwirken.

Insgesamt wurden 15 wissenschaftliche Arbeitseinheiten in der Primarstufe und 2 in der Sekundarstufe Berufsbildung geschaffen. In ihrer Tätigkeit sind die Arbeitseinheiten im Wesentlichen selbstbestimmt, folgen aber dem Auftrag des Qualitätssicherungsrats zur Stärkung der Forschung und Qualitätssicherung in der Primarstufe bzw. der Berufsbildung. Die Aufgabenbereiche der wissenschaftlichen Arbeitseinheiten umfassen neben den Forschungsagenden auch den Transfer von neu generiertem Wissen in die Lehre (Curriculumentwicklung), sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Jede Arbeitseinheit folgt einem im eigenen Team produzierten Entwicklungsplan, welcher die Vorhaben und Ziele der nächsten Periode beschreibt. Die Berichtlegung findet über die jährlichen Monitoringgespräche mit dem Qualitätssicherungsrat statt. Arbeitseinheiten präsentieren ihre Tätigkeiten und Projekte auch in der regelmäßigen Jahrestagung der Forschung im Verbund Nord-Ost, einem wissenschaftlichen Forum der Kolleg/innen/schaft aller Pädagogischen Hochschulen des Regionalverbundes.

Derzeit werden die folgenden wissenschaftlichen Arbeitseinheiten mit Personalressourcen ausgestattet. Die Person in Leitfunktion ist jeweils an erster Stelle genannt:

 

PRIMARPÄDAGOGIK

 

Bildungswissenschaftliche Grundlagen


Allgemeine Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik:

Kontaktperson:

Isabella BENISCHEK (KPH)

Mitglieder:

Katharina ROSENBERGER (KPH)
Heribert SCHOPF (PHW)
Gerhard SCHEIDL (PHW)
Jörg SPENGER (PHNÖ)
Ulrike WAGREICH (PHNÖ)


Bildungspsychologie / Entwicklungspsychologie:

Kontaktperson:

Christiane HÖSSL (PHNÖ)

Mitglieder:

Margit DATLER (KPH)
Renate HOFMANN (PHW)


Bildungssoziologie / Bildungsorganisation / Professionsforschung:

Kontaktperson:

Rudolf BEER (KPH)

Mitglieder:

Monika PRENNER (PHNÖ)
Walter SWOBODA (PHW)


Inklusive Pädagogik (+Mehrsprachigkeit, Gender, Interkulturalität, Begabung...):

Kontaktperson:

Irmgard BERNHARD (PHNÖ)

Mitglieder:

Maria-Luise BRAUNSTEINER (PHNÖ)
Maria-Rita HELTEN-PACHER (KPH)
Irene HOLZHACKER (KPH)
Claudia KALUZA (PHW)
Bernhard SCHIMEK (PHW)


Religionspädagogik, Interreligiosität:

Kontaktpersonen:

Andreas SCHNIDER (PHW)

Mitglieder:

Nicolae DURA, orth.(KPH)
Pavel MIKLUSCAK, kath. (KPH)


Pädagogisch-Praktische Studien:

Kontaktperson:

Elisabeth SCHWARZ (KPH)

Mitglieder:

Irene MADERBACHER (PHNÖ)
Harald KNECHT (PHW)


 

Unterrichtsfächer der Primarstufe


Sachunterricht:

Kontaktperson:

Barbara HOLUB (PHW)

Mitglieder:

Christian MATZKA (KPH)
Franz VONWALD (KPH)


Deutsch:

Kontaktperson:

Brigitte SORGER (PHW)

Mitglieder:

Elisabeth PUNZ (PHNÖ)
Johannes NIKISCH (KPH)


Mathematik:

Kontaktperson:

Evelyn SÜSS-STEPANCIK (PHNÖ)

Mitglieder:

Maria FAST (KPH)
Andrea VARELIJA-GERBER (PHW)


Musikerziehung:

Kontaktperson:

Hubert GRUBER (PHNÖ)

Mitglieder:

Leonore DONAT (KPH)
Maximilian ZITTER (PHW)


Bildnerische Erziehung:

Kontaktperson:

Rolf LAVEN (PHW)

Mitglieder:

Heidelinde BALZAREK (PHNÖ)
Regina ZACHHALMEL (KPH)


Werken techn. & textil:

Kontaktpersonen:


Sigrid POHL (KPH)

Mitglieder:

Wilbirg REITER-HEINISCH (PHW)
Gerald HOLZER (KPH)
Ursula GÖRLITZ (PHW)
Verena POSTL (PHNÖ)


Bewegung und Sport:

Kontaktperson:

Stephan WIESER (PHW)

Mitglieder:

Gerald RABACHER (PHNÖ)
Walter SEEBERGER (KPH)


Englisch:

Kontaktperson:

Claudia MEWALD (PHNÖ)

Mitglieder:

Elisabeth DOKALIK-JONAK (PHW)
Georg HELLMAYR (KPH)


 

Schwerpunkte


Elementarpädagogik:

Kontaktperson:

Ulrike FAJTAK (KPH)

Mitglieder:

Gabriela HOFBAUER (PHW)
Petra KODER (PHNÖ)


 

BERUFSBILDUNG


Land- und Forstwirtschaft / Umwelt /angewandte Chemie und Biotechnologie:

Kontaktperson:

Leopold KIRNER (HAUP)

Mitglieder:

Birgit KARRE (HAUP)
Bernhard STÜRMER (HAUP)
Johanna MICHENTHALER (HAUP)


Technik, Gewerbe und Industrie / Design und Gestaltung / Informations- und Kommunikationstechnik:

Kontaktperson:

Brigitte KOLIANDER (PHNÖ)
Erich MOHL (PHW)

Mitglieder:

Ralph DREHER (PHNÖ)
Elisabeth NIEDERER (PHK)
Ute-Maria OBERREITER (PHW)
Jure PURGAJ (PHW)
Günter WOHLMUTH (PHS)


Ernährung/Gastronomie und Lebensmittel / Bewegung und Gesundheit:

Kontaktperson:

Birgit WILD (PHT)

Mitglieder:

Rim ABU ZAHRA (PH OÖ)
Gundula KRAUSNEKER (PHST)
Gabriela LEITNER (PHW)
Maria LERCHBAUMER (PHT)
Karin LINDNER (PHOÖ)
Elisabeth PRONEGG (PHST)

 

 

 

Voraussetzungen für Erhebungen an der Pädagogischen Hochschule Wien

Für empirische Untersuchungen unter Studierenden oder Lehrenden der Pädagogischen Hochschule (soweit diese selbstrechtsfähig sind) gilt das Prinzip des "Informed Consent". Unter diesem international anerkannten Prinzip wird verstanden, dass rechtsfähige Personen (Volljährige) aktiv zustimmen an einer Befragung u.dgl. teilnehmen zu wollen. Dies muss unter Bedingungen stattfinden, die gewährleisten, dass das Untersuchungssubjekt den Zweck der Erhebung kennt und weiß wann, wie lange, und wem die Daten zugänglich sein werden und was danach damit geschieht.

Die Durchführung einer Erhebung an der PH Wien darf erfolgen, wenn die folgenden Voraussetzungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeben sind:

  1. Anonymität
  2. Freiwilligkeit
  3. Keine Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit der Zielpersonen
  4. Keine Störung des Regelbetriebs

Sollte eine Befragung innerhalb einer Lehrveranstaltung stattfinden, muss das Einverständnis der Lehrveranstaltungsleitung und der Institutsleitung eingeholt werden.

Die PH übernimmt keinerlei organisatorische Verantwortung für die Durchführung von Untersuchungen (Räume, Zeitplanung, etc.) oder Bereitstellung von Teilnehmendenzahlen. Diese müssen von der Untersuchungsleiterin oder vom Untersuchungsleiter selbst und in Absprache mit den betroffenen Zielpersonen getroffen werden.

Forschung und Entwicklung

Forschung an der Pädagogischen Hochschule Wien basiert auf dem Handlungsfeld von Pädagoginnen und Pädagogen und erschließt auf Basis der Leitlinien und Schwerpunkte der PH Wien eine Vielzahl neuer Fragestellungen.

Das Forschungsverständnis der Pädagogischen Hochschule Wien orientiert sich am gesellschaftlichen Bedarf nach einer zeitgemäßen und nachhaltigen Erziehung und Ausbildung junger Menschen. Forschung garantiert in diesem Sinne eine Sicherung der Qualität und Relevanz des Lernens, indem sie die aktuellen Kenntnisse einer sich stetig entwickelnden Wissensgesellschaft in die Bildung einbringt.

Die Pädagogische Hochschule Wien initiiert, koordiniert, begleitet und implementiert wissenschaftlich-professionsorientierte Forschung im Kontext relevanter Umwelten. Auf Basis von forschungsgeleitetem praxisbasiertem Lehren und Lernen, persönlichkeitsorientierter Professionsbildung und nachhaltiger Internationalisierung werden aktuelle bildungswissenschaftlich relevante Fragestellungen aufgegriffen und untersucht. Die Ergebnisse fließen im Sinne eines dynamischen Kreislaufes von Lehre, Forschung und Entwicklung wieder in impulsgebende und bedarfsorientierte Bildungsangebote ein. Dabei ist die Umsetzbarkeit der Ergebnisse für die pädagogische Praxis ein vorrangiges Ziel. Als Kernelemente werden unter anderem Forschungsanliegen aus dem Feld der schulpraktischen Ausbildung betrachtet, mit dem Ziel, aktuelle berufsfeldspezifische (und professionsorientierte) Tatsachenforschung mit praktischer Performanz zu verknüpfen. Zudem sollen Forschungsvorhaben im Bereich der Fachdidaktik/Fachwissenschaft aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen kritisch und professionell reflektiert analysieren, um in weiteren Schritten didaktisch-methodisch kohärent den Transfer in die Praxis zu gewährleisten. 

Ausgehend von wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben sich auch neue Lernräume bzw. Handlungsfelder für Pädagoginnen und Pädagogen, in denen die Pädagogische Hochschule Wien durch ihre Forschungsaktivitäten versucht, Impulse für Prozesse zu initiieren, die helfen sollen, wissenschaftstheoretische Modelle bzw. praktische Konzepte in der Lehre zu implementieren und damit Motor für Schul- und Hochschulentwicklung zu sein. Dabei sollen transsektorale Kooperationen (gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen, formeller/informeller Austausch) mit  nationalen und internationalen Einrichtungen angebahnt werden, um auch in weiterer Folge eine wissenschaftstheoretische und -praktische Etablierung in der Scientific Community sowie kontinuierlichen, kritisch-reflexiven wissenschaftlichen Diskurs zu ermöglichen.

 

 

 

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