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Am 17. Mai 2022 fand ein „Infotag zu ukrainischen Schüler*innen in Wien“ an der Arbeiterkammer Wien statt, an der als hybride Veranstaltung – digital wie in Präsenz – 140 Lehrer*innen und andere Interessierte teilnahmen. Der Infotag verfolgte das Ziel, Lehrer*innen in Wien über die laufenden Entwicklungen in der Beschulung geflüchteter Kinder aus der Ukraine zu informieren. Ausgerichtet wurde der Infotag als Fortbildung für Lehrer*innen von der Kompetenzstelle Mehrsprachigkeit, Migration und Menschenrechtsbildung (Ko.M.M.M.) am Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS).

Zunächst berichteten Ulrike Rötgens und Dženita Özcan vom Sprachförderzentrum der Bildungsdirektion Wien über die aktuellen Entwicklungen und über die organisatorischen Vorgaben und Vorgangsweisen bei der Beschulung ukrainischer Kinder und Jugendlicher.

U. Rötgens und D. Özcan 1

Ulrike Rötgens und Dženita Özcan berichten über die Vorgangsweise der Stadt Wien

Dieser Bericht wurde ergänzt durch eine Situationsanalyse von Elena Vasylchenko (Universität Odessa), die seit März 2022 als Research Fellow am Institut für Germanistik an der Universität Wien tätig ist: Wie kann aus der Sicht einer Betroffenen die derzeitige Lage von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine in Wien beschrieben werden? In welcher Form sollen sie Unterstützung erfahren? Wie funktioniert das Bildungssystem der Ukraine im Vergleich zum österreichischen System?

Einige dieser Fragen wurden von Christina Hager (PH Wien) wieder aufgegriffen, als sie in ihrem Vortrag Hilfestellungen für den Unterricht anbot, um diese herausfordernde pädagogische Situation bewältigbar zu machen. Ein Materialtisch zur Beschulung ukrainischer Schüler*innen in Wien wurde vom Sprachförderzentrum der Bildungsdirektion Wien angeboten.

Chr. Hager

Christina Hager beantwortet am Podium Fragen aus dem Publikum

Beteiligt in die Organisation dieser Großveranstaltung waren neben Rainer Hawlik (PH Wien) auch İnci Dirim, stellvertretend für das Institut für LehrerInnenbildung an der Universität Wien, und Oliver Gruber (Bildungsabteilung, AK Wien).


Kontakt: Rainer HAWLIK

Weitere Infos und Filmaufzeichnungen des Infotages als Nachlese: https://kommm.phwien.ac.at

Theater Viktor Ullmann Konzertabend

Ein Konzertabend im Zeichen des Gedenkens

Im Vorfeld dieser Veranstaltung bot die Pädagogische Hochschule eine vorbereitende Fortbildungsveranstaltung für Lehrer*innen als Beitrag zur Antisemitismusprävention an. 

Martin Krist vom Verein „erinnern.at“ vermittelte den Teilnehmer*innen die Rolle des KZ Theresienstadt im NS-Terrorstaat und ging dabei auf die Biografie Viktor Ullmanns ein. Der Komponist und Dirigent komponierte einen Großteil seiner Werke in diesem Konzentrationslager.  Dieser Themenschwerpunkt unterstrich das Programm des darauffolgenden Konzertabends, der ebenfalls als Fortbildung für Lehrer*innen und als Medienprojekt mit Schulklassen ausgelegt wurde.  

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien, dem BildungsHub.Wien der Bildungsdirektion Wien und dem Verein „erinnern.at“ fand am 27. April 2022 ein Konzertabend im Barocksaal im Alten Rathaus in Wien, dem Bank Austria Salon, statt. 

Die israelische Sängerin Shira Karmon und die Pianistin Maria Garzon präsentierten Musikstücke von dem im Konzentrationslager Ausschwitz ermordeten jüdischen Komponisten Viktor Ullmann. Das Datum wurde nicht ohne Grund gewählt, so fällt die Konzert-Veranstaltung auf den Vorabend des israelischen Gedenktages für die Märtyrer und Helden des Holocaust.

Bild 1 Ullmann

Bild: Maria Garzon und Shira Karmon

Abgerundet wurde die hervorragende Darbietung der Künstlerinnen durch einen vorangestellten Ausschnitt des Dokumentarfilms über Viktor Ullmann, in dem zwei Weggefährtinnen des Komponisten über ihre Erinnerungen sprechen. Die beiden Zeitzeuginnen Edith Krauss und Alice Herz Sommer – zum Zweitpunkt der Dreharbeiten bereits 100 bzw. 110 Jahre alt – erzählten berührend von den Begegnungen mit dem außergewöhnlichen Künstler. Dieser Film wurde beim Internationalen Dokumentarfilm-Festival in Thessaloniki mit dem ersten Preis in der Kategorie Publikumspreis ausgezeichnet. 

Bild 2 Ullmann

Bild: OstR HS-Prof. Univ.-Lektor Dr. Klaus Himpsl-Gutermann MSc, Maria Garzon, Shira Karmon, Mag. Martin Krist

Ein Dank gilt allen Mitwirkenden, die diese Veranstaltung zu einem besonderen Abend im Zeichen des Gedenkens gemacht haben. Ohne die Unterstützung, Organisation und Arbeit der Beteiligten wäre dieser nicht möglich gewesen.  Hierzu zählen neben den beiden Künstlerinnen vor allem Mag. Martin Krist, OstR HS-Prof. Univ.-Lektor Dr. Klaus Himpsl-Gutermann MSc, OstR.inProf.inMag.aIra Werbowsky, HS-ProfinMag.aDr.inBarbara Holub, Mag.aMaria Reidinger, Mag. Roland Trabe und die AV-Medienabteilung der Pädagogischen Hochschule Wien. 

 

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Zeitzeugen im Gespräch - Dkfm. Dr. Raidl

Zweite Republik hautnah: Zeitzeugen im Gespräch. Der ehemalige Präsident der Nationalbank Dkfm Dr. Claus Raidl spricht über seine Erfahrungen im 

Seit vielen Jahren dürfen wir an der Pädagogischen Hochschule ehemalige Politiker der Zweiten Republik im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zweite Republik hautnah: Zeitzeugen im Gespräch“ begrüßen. Die bisherige Gästeliste kann sich dabei durchaus sehen lassen: In den letzten Jahren konnten wir Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer oder die Vizekanzler a.D. Dr. Hannes Androsch und Dr. Erhard Busek für unsere Zeitzeugengespräche gewinnen. Im laufenden Schuljahr stellten sich Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll und der ehemalige Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol, sowie Dr. Ewald Nowotny den kritischen Fragen von Mag. Paul Mychalewicz und gaben interessante sowie kurzweilige Einblicke in die österreichische Innen- sowie Außenpolitik der Zweiten Republik. Durch ihre Erzählungen erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeitswelt und lernen politische Entscheidungen besser zu verstehen.  

Dr. Raidl und Mag. Mychalewicz

Bild: Dkfm Dr. Claus Raidl und Mag. Paul Mychalewicz im Gespräch

 Wie bereits situationsbedingt bei einigen vorhergehenden Veranstaltungen wurde auch das Interview mit Dr. Raidl virtuell abhalten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns beim hervorragenden AV-Medienteam der PH Wien herzlich bedanken. Durch diese technische Unterstützung konnte das Gespräch sowohl über Zoom, als auch via Youtube live gestreamt werden. 
Die Zuschauerinnen und Zuschauer wurden von der Institutsleiterin des IAS, Prof. Mag.aIra Werbowsky in Vertretung von Frau Rektorin HRinRuth Petz begrüßt. Zusätzlich zu interessiertenPädagoginnen und Pädagogen, schaltete sich auch eine Schulklasse aus dem islamischen Realgymnasium zu. 

Inhaltlich spannte unser Gast einen Bogen von seiner Kindheit und seinen Erfahrungen während eines High School Jahres in den USA über seine unterschiedlichen Tätigkeiten in diversen Unternehmen sowie seinen Kontakten zur Politik und dem Arbeit mit Politiker*innen. Für zusätzliche Auflockerung dieses Gesprächs sorgten die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler, die über die Chats der beiden Streams gestellt wurden. Die sehr kurzweiligen Antworten rundeten das Bild über Dr. Raidls Arbeit und Tätigkeiten ab.  

In Zukunft sollen alle Zeitzeugeninterviews LIVE gestreamt werden, wodurch politische Bildung direkt in die Schulklassen gebracht und ein direkter Austausch mit politischen Verantwortlichen ermöglicht wird. Für weitere Informationen zur Online-Teilnahme mit Schulklassen kontaktieren Sie bitte roland.trabe@phwien.ac.at

LINK: YouTube Kanal PH Wien / Interview Raidl

Im laufenden Schuljahr steht noch ein Interview mit dem Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky am 17.05.2022 auf dem Programm. 

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