Multilingualism in Research, Society and Education

LANGUAGE DIVERSITY & LANGUAGE EDUCATION in AUSTRIAN SCHOOLS
Workshop der PH Wien bei der AMuSE-Konferenz an der Universität Göteborg.

In zwei Workshops im Zuge eines Expertentreffen und der internationalen Konferenz „Multilingualism in Research, Society and Education“ konnten wir im Rahmen des EU-Projekts AMuSE (= Approaches to Multilingualism in Schools in Europe) über die Mehrsprachigkeit und die sprachliche Erziehung an österreichischen Schulen berichten und Beispiele v.a. aus Wiener Schulen aufzeigen.

Auch in Schweden, ganz besonders in Ballungszentren wie Göteborg oder Stockholm, ist die Schulsprache für zugewanderte Kinder meist unterschiedlich zur Familiensprache. Anders als in anderen europäischen Ländern gibt es in Schweden ein verbrieftes Recht auf Muttersprachenunterricht, was aber in der Umsetzung äußerst schwierig ist, da die Unterstützung durch Sprachkurse zum Erlernen der Landessprache in Schweden auf Gemeindeebene organisiert und finanziert wird und daher die Art und Weise dieser Unterstützung äußerst unterschiedlich ausfällt: von sog. gesondert geführten „Landing Classes“ bis hin zur völligen Integration von Anfang an oder – kritisch betrachtet – ohne Unterstützung von Behörden den Lehrpersonen und Schulen überlassen wird.


Großes Interesse herrschte bei den ca. 50 Workshop-TeilnehmerInnen an konkreten Beispielen, wie in Österreich, ganz besonders in Wien, der sprachlichen Heterogenität in Schulklassen begegnet wird. Hier ergab sich eine rege Diskussion über den „Muttersprachlichen Unterricht“ und seine ungenügende Ausprägung die verschiedenen und oftmals wechselnden Sprachbedürfnisse der SchülerInnen betreffend. Diese Problematik dürfte eine generelle, ja nahezu internationale sein.

Elisabeth Furch & Wolfgang Greller
16. - 17. März  2014

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