Symposium 2016 – Themenschwerpunkt: Lesestrategien

Vom 23. bis 24. Mai 2016 fand das alljährliche bundesweite Lesesymposium der KsL – Koordinationsstelle LESEN in Strobl statt.

Das Symposium wurde im Auftrag der Abteilung I/1 von den Mitgliedern der Koordinationsstelle Lesen vorbereitet und in Zusammenarbeit mit der PH Wien am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in Strobl durchgeführt.

Zielsetzung:

Das Lesesymposium der KsL bietet Beiträge zum aktuellen Stand der Leseforschung und Lesedidaktik. Diese „Train the Trainer“-Veranstaltung richtet sich an Referentinnen und Referenten der Fortbildung und Ausbildung von Lehrpersonen sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Bundesländern im Bereich Lesen als Zielgruppe.

Vorträge und Workshops als Möglichkeit zur Erweiterung der eigenen Expertise sowie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung sowohl bundeslandintern als auch bundesländerübergreifend wurden von den Leseexpertinnen und Leseexperten geschätzt und gut angenommen.

Eckdaten:

  • von der Koordinationsstelle Lesen in Kooperation mit dem BMBF und der PH Wien organisiert
  • 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern (PH, VS, NMS, Schulaufsicht)
  • 11 Referentinnen und Referenten aus Österreich (PH, VS, NMS, Buchklub)
  • ein Referent aus der Schweiz (PH Zürich)
  • 3 Fachvorträge
  • 6 verschiedene Infopoints
  • 7 verschiedene Workshopangebote
  • moderiertes Kamingespräch
  • Bundesländergespräche jeweils von den Mitgliedern der KsL geleitet
  • Rahmenprogramm: Büchertisch/Buchhandlung
  • Arbeitstreffen der KsL am 24.5.2016 im Rahmen der Tagung

Vorträge:

ÖRLP – Österreichischer RahmenLesePlan – aktueller Stand

Stefanie JÖRGL, Buch.Zeit Lesen &
Christian ASPALTER, PH-Wien/DiZeTik

Die beiden Mitglieder der ÖRLP-Projektleitung informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lesesymposiums über die Genese des ÖRLP, präsentierten seine Struktur und gaben erste Einblicke in Umsetzungszielformulierungen (SMART-Ziele) im Rahmen des ÖRLP.

 

„Lesestrategien – kognitive Werkzeuge im Umgang mit Texten“

Maik PHILIPP, Pädagogische Hochschule Zürich

Wer liest, rekonstruiert aktiv Sinn, verarbeitet aktiv Informationen und füllt Leerstellen in Texten auf. Kurzum: Er/sie löst lesebezogene Probleme und nutzt dafür „Lesestrategien“. Was Lesestrategien sind, welche Arten es gibt und wozu sie dienen, stand im Zentrum dieses Vortrags.

 

„Ergebnisse der Bildungsstandard-Überprüfung D4 / Lesen 2015“

Simone BREIT, BIFIE

Die Referentin präsentierte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ergebnisse der BIST D4-Überprüfung 2015 im Kompetenzbereich „Lesen – Umgang mit Texten und Medien“ sowie die Struktur der Ergebnisrückmeldung für Schulen und Lehrpersonen. Im Fokus der Präsentation standen unter anderem die Aspekte Gender, Einfluss von Migrations- und sozialem Hintergrund auf Lesefreude, Leseverständnis usw.

 

 

Workshops und Infopointangebote:

(Dauer 1-3 Eh, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten drei besuchen)

  • Lesson Studies/Learning Studies als Modell nachhaltigen Lehrens und Lernens/Doris Latschen; PH-Kärnten
  • Handlungsorientierte Textarbeit/Kurt Benedikt; Vlbg.
  • Mit Lesestrategien durch Fantasiewelten/Zum Lesen verlocken mit dem Lesekreisel/Elisabeth Punz; PH-NÖ
  • BIBLIOFIT - Strategien für den Lernort Schulbibliothek/Reinhold Embacher; Tirol
  • Kinder auf dem Weg zur Schrift professionell unterstützen/Maria Monschein; PH-Stmk
  • Modellieren – eine essenzielle Phase der Lesestrategievermittlung/Maik Philipp; PH Zürich
  • Lesestrategien für Sach- und Gebrauchstexte/Roland Tschische; Wien
  • Lesestrategien für literarische Texte /Marlene Walter; Wien

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Lesesymposium der KsL waren äußerst positiv und konstruktiv. Sie bestärken das Team der Koordinationsstelle Lesen darin, auch weiterhin ein Lesesymposium in dieser Form als bundesweite Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeit für Leseexpertinnen und Leseexperten anzubieten. 


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