E-Learning im Sportunterricht an der Pädagogischen Hochschule Wien

Das erfolgreiche Projekt „E-Learning im Sportunterricht zum Thema Leichtathletik in der Primarstufe an der PH Wien“ wurde am 18. Jänner 2017 an Frau Rektorin Mag. Ruth Petz übergeben.

In einer Kooperation zwischen der FH Burgenland und der PH Wien entwickelten drei Studierende während Ihres Masterstudiums „Angewandtes Wissensmanagement“ innerhalb ihres „Meisterstückes“ eine neue Unterrichtsform für die Lehrveranstaltung „Leichtathletik“.

E-Learning im Sportunterricht Übergabe.

Das Forschungsvorhaben wurde durch folgende Frage geleitet: Wie soll die Lehrveranstaltung „Leichtathletik“ in der Primarstufenausbildung an der Pädagogischen Hochschule Wien mit Hilfe von E-Learning konzipiert sein, um für den praktischen Unterricht ein hohes Maß an Übungszeit, ohne Vernachlässigung des theoretischen Wissenszuwachses, zu garantieren?

Im genannten Fall kommt das Flipped-Classroom-Szenario zum Einsatz. Die Lehrveranstaltung wird in vorbereitende Onlinephasen und in anschließende Präsenzphasen geteilt. In der Onlinephase informieren sich die Studierenden über die Inhalte, z.B. mittels eines Lehrvortrages online als Video oder als aufbereitete Lehrunterlagen über die Technik und über vorbereitende Übungen und Spiele. Neben herkömmlichen Formaten, wie Texten und Bildern, werden unter Berücksichtigung wahrnehmungspsychologischer Grundsätze auch dynamische Objekte (Videos, Simulationen, Animationen) eingesetzt. Studierende machen sich Notizen und lösen danach ein E-Assessment. Durch diese Begleitaufgaben wird sichergestellt, dass die Inhalte bearbeitet und verstanden werden. In der anschließenden Präsenzphase werden die theoretischen Inhalte nicht noch einmal vorgetragen, sondern gestellte Bewegungsaufgaben praktisch durchgeführt. Die Studierenden sollen dabei die Inhalte aus der Onlinephase anwenden, analysieren, bewerten und neue Inhalte kreieren. Das kooperative Lernen und das Kommunizieren unter den Studierenden wird durch Foren während der Online-Phase ermöglicht.

Dieses Szenario bringt für den Sportunterricht den Vorteil mit sich, dass in der Präsenzphase mehr Zeit für das praktische Üben zur Verfügung steht, da die notwendigen theoretischen Grundlagen bereits in der Onlinephase erlernt wurden.

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