WTZ-Projekt - Diagnosebögen in Testphase

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2017 fand das 8. Treffen des WTZ-Projekts zur Entwicklung von Diagnoseinstrumenten für die Beobachtung bildungssprachlicher Handlungen im Fachunterricht statt.

Das Treffen war der Erprobung der Diagnosebögen gewidmet, die im Rahmen der bisherigen Projektlaufzeit erarbeitet wurden. Diese sollen Lehrpersonen ermöglichen, einerseits ihren Unterricht sprachsensibel zu planen und andererseits das bildungssprachliche Handeln ihrer Schülerinnen und Schüler strukturiert zu beobachten, um aus diesen Beobachtungen Schlussfolgerungen für die weitere Förderung im Unterricht ableiten zu können.

Während des dreitägigen Arbeitstreffens hatten die Projektpartner der Pädagogischen Hochschule Wien (DiZeTIK, Ko.M.M. und RECC-NawiMa) und der Pädagogischen Fakultät der Masaryk-Universität Brünn (Tschechische Republik) die Gelegenheit, die für die Beobachtung bildungssprachlicher Handlungen entwickelten Diagnosebögen in konkreten Unterrichtssituationen zu erproben. Als Partnerschulen konnten für diese zentrale Testphase im Projekt die Volksschule Kleine Sperlgasse, die Hertha Firnberg Schulen Wien und die Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Wien gewonnen werden. Dabei hatte das Projektteam auch die Gelegenheit, den Unterricht in der vom RECC-NawiMa aufgebauten und betreuten Forscher_innenwerkstatt zu beobachten.

Nach diesem 8. Treffen geht das Projekt in seine Endphase. Nach der erfolgreichen Erprobung und Finalisierung der Diagnoseinstrumente wird bis zum Projektende im Dezember 2017 ein begleitendes Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz der Beobachtungsbögen erstellt. Zudem ergaben sich aus der Zusammenarbeit der Zentren des Instituts für übergreifende Bildungsschwerpunkte auch interessante Impulse für weitere gemeinsame Tätigkeiten. So werden im Rahmen des DaZ-Lehrgangs Primarstufe erste Didaktisierungen und Materialien für eine sprachsensible Gestaltung der Forscherkisten in der Forscher_innenwerkstatt entstehen. Auch die Vergabe und gemeinsame Betreuung von Bachelorarbeiten an der Schnittstelle Sprache – Fach ist angedacht.

Fotos: © Pavla Marečková

Kontakt: Brigitte Sorger, brigitte.sorger(at)phwien.ac.at

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