Freizeitpädagogik der Pädagogischen Hochschule Wien: DIVERSITÄT trifft FILMKUNST

Herr Hyseyin Tabak, Filmemacher und Regisseur war am 8. Juni 2017 von den Studierenden der Freizeitpädagogik eingeladen. Vorausgegangen ist das Sehen seines Filmes in der Lehrveranstaltung Diversität: Deine Schönheit ist nichts wert. Herr Tabak erhielt für diesen Film sechs türkische Filmpreise, darunter Bester Film und Bestes Drehbuch und österreichischer Filmpreis (2014) in vier Kategorien (bester Film, Regie, Drehbuch und Musik).

Sehr persönlich sprach Herr Tabak in einer nachfolgenden Lehrveranstaltung über die Entstehungsgeschichte seines Films, erzählte viele Hintergrundinformationen über die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie über manchen Drehort (so war das Gefängnis ein Müllraum in einem Gemeindebau, weil die Miete einfach billiger war ...). Seine Intention für diesen Film und seine eigenen Erlebnisse als Zuwanderer rundeten die Veranstaltung ab. Die Initiative ihn einzuladen, ging von unseren Studierenden der Freizeitpädagogik aus. Für uns war es ein Glücksfall, spontan die Zusage von Herrn Tabak zu erhalten und somit auch die Studierenden erleben zu lassen, dass sie Besonderes zustande bringen!

Studierende der Freizeitpädagogik, SoSe 2017 und Herr Hyseyin Tabak (zweite Reihe in der Mitte).

Inhalt Film: Deine Schönheit ist nichts Wert
Veysel lebt mit seiner Familie noch nicht lange in Wien. Er geht zur Schule und spricht kaum Deutsch. Der zwölfjährige Knabe türkisch-kurdischer Herkunft erlebt im Wien der Gegenwart seine erste große Liebe. Zeitgleich muss der Bub zusehen, wie seine Familie an den Umständen (von Ausweisung bedroht, Konflikte und Kontaktabbruch mit dem älteren, delinquenten Sohn, einem ungelösten Vater-Sohn-Konflikt und der sentimentalen Verklärung der Untergrundtätigkeit des Vaters in Kurdistan) zerbricht (wikipedia).

 

Großer Dank ergeht an unsere Lehrgangsleiterin Sylvia Nösterer, Kollegin Brigitta Bruckner-Heimbach, unseren Institutsleiter Thomas Strasser sowie an unsere Rektorin Ruth Petz, die erst die Rahmenbedingungen für diese Veranstaltung ermöglichten.

Hedy Wagner

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