Herz über Fuß

Körpersprache macht mehr als 80% unserer Kommunikation aus und ist weltweit gleich.
Wie wäre es, wenn alle Kinder ab der Schuleingangsphase lernen, mit ihrem Körper nicht nur zielgerichtet zu kommunizieren, sondern auch dadurch mehr Sicherheit und Authentizität, aber auch „ Lesefähigkeit “ in anderen menschlichen Systemen wie Familie, Klassengemeinschaften, …zu bekommen?

 


 

Training in der Körperwahrnehmung bedeutet mehr Selbstbewusstsein, Gelassenheit in Konflikten und damit nonverbale Ausdrucksfähigkeit – international.
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Programmes, entwickelt und begleitet von Elisabeth Eichinger, ist, dass jedes Kind der Praxisvolksschule vier Jahre lang fortwährenden Unterricht in Körpersprache, Körperausdruck und Selbstbild bekommt.

Herzraum

Die Kinder lernen eine neue Atemtechnik, um ihr Herz und damit ihren ganzen Körper gut zu versorgen.

Das Herz hat erwiesenermaßen ein elektromagnetisches Kraftfeld, das das Kraftfeld des Gehirns um ein tausendfaches übertrifft.

Wenn der Fuß das Herz dirigiert…

Unser Körper zeigt Gefühle bevor wir sprechen. Emotionen steigen hoch, es „brodelt“ im Raum, Konflikte entstehen…

Wie oft erlebt man es im Alltag, dass Konflikte dann mit Körpereinsatz ausgefochten werden, wenn die Füße lostreten, um den sprichwörtlichen Dampf abzulassen.

„Wenn der Fuß das Herz dirigiert……“

Kinder ab dem Schuleintritt in der Wahrnehmung des/r eigenen Körpers/ Gefühle  zu schulen ist das Hauptanliegen dieses Schulprojektes, um selbstverantwortliche Menschen mit einem klaren Körperbewusstsein heranzubilden, die dann als Multiplikatoren in einer verantwortungsbewussten Gesellschaft agieren können.

Jahresringe

So wie der Baum seinen innersten Kern mit seinen Jahresringen Jahr für Jahr schűtzend umgibt, so schűtzen auch die Ältesten die Jűngsten wie man hier ganz deutlich in dieser Assembly nur durch unsere Körpersprache erkennen kann.

7 Gefühle …..weltweit gleich

Die Herz über Fuß Kiste wanderte diesmal in die 2b, um 7 Gefühle kennen und ausdrücken zu lernen, die weltweit in den Gesichtern (Mimik) und durch den Körper(Gestik) der Menschen gleich ausgedrückt werden: FREUDE, ÜBERRASCHUNG, VERACHTUNG, TRAUER, ANGST, WUT und EKEL. Diese Erkenntnisse (Merkmale der Mimik) des Amerikaners Paul Ekman wurden dabei von den Kindern spielerisch in Szene gesetzt.

Wer gut im Gesicht des anderen Gefühle erkennen kann, wird auch gleichzeitig in der Empathie geschult und lernt dadurch den anderen besser einzuschätzen, zu verstehen und adäquat zu reagieren.

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