Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

Die Gleichbehandlung von Männern und Frauen hat an der Pädagogischen Hochschule Wien einen hohen Stellenwert. Sie ist in den Satzungen der PH Wien geregelt. Alle Organe der PH Wien haben demnach darauf hinzuwirken, dass in allen Arbeitsbereichen ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Pädagogischen Hochschule tätigen Frauen und Männern erreicht wird (§ 21 Abs.1 Hochschulgesetz 2005). Deshalb wurde der Arbeitskreis für Gleichbehandlung eingerichtet. Dieser agiert unabhängig und weisungsfrei und wird bei der Besetzung von Stellen und Funktionen der Pädagogischen Hochschule Wien miteingebunden.

Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen

Stand November 2016

 Vorsitzender  SEVERIN Sven
 Stellvertreterin  DI GIUSTO Elisabeth
 Schriftführerin  MURTH Eva
 Stellvertreter  
 Lehrende * Ersatz*
 DI GIUSTO Elisabeth  
 NIESSNER Ursula  
 SEVERIN Sven  ROSNER Ursula
 Verwaltung* Ersatz*
 EISELT Heidemarie  HOFFMANN Dieter
 LEMMERHOFER Martha  CHERUBINI Marion
 MURTH Eva  BALOG Mariana
Studierende* Ersatz*
EFSTATHIADES Alexandra  Wird bei Bedarf intern vereinbart.  
ZERBES Katharina
 

* Die Nennung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge



Aufgaben

Aufgaben des Arbeitskreises für Gleichbehandlung

  • Diskriminierungen durch Organe der Pädagogischen Hochschule auf Grund des Geschlechts entgegenzuwirken

  • Angehörige und Organe der Pädagogischen Hochschule in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Frauenförderung zu beraten und zu unterstützen

  • Ausübung der Informations-, Mitwirkungs- und Kontrollrechte in Gleichbehandlungsfragen und in Personalangelegenheiten

  • Anrufung des Hochschulrates oder der zuständigen Bundesministerin bzw. des zuständigen Bundesministers bei begründeter Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund des Geschlechts darstellt

  • Ausarbeitung eines jährlichen Tätigkeitsberichtes für Hochschulrat und Rektorat.

(vgl. Satzungen der PH Wien, Kapitel 3.3.)

Rechte

Rechte des Arbeitskreises für Gleichbehandlung

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und dürfen wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden (§21 Abs.4 Hochschulgesetz 2005). Sie haben das Recht bei inneren Angelegenheiten der Pädagogischen Hochschule Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Pädagogischen Hochschule zu nehmen. Einsicht in den Personalakt nur mit der Zustimmung des oder der Betroffenen zulässig (§21 Abs.5 Hochschulgesetz 2005).

Einbindung bei Personalentscheidungen

Alle Ausschreibungstexte für die Besetzung von Stellen und Funktionen, die Liste der eingelangten Bewerbungen, die Liste der in das Auswahlverfahren einbezogenen Bewerberinnen oder Bewerber sind dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen unverzüglich zur Kenntnis zu bringen (§21Abs.7, 1-3 Hochschulgesetz 2005). Das Rektorat hat gleichzeitig mit der Personalvertretung den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen darüber in Kenntnis zu setzen, mit welcher Bewerberin bzw. mit welchem Bewerber ein Dienstverhältnis eingegangen werden soll (§21 Abs.8 Hochschulgesetz 2005).

Einschreiten bei Verdacht auf Diskriminierung

Hat der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Grund zur Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund ihres Geschlechts darstellt, ist er berechtigt, innerhalb von zwei Wochen den Hochschulrat oder das zuständige Regierungsmitglied anzurufen (§21 Abs.9 Hochschulgesetz 2005).

Tätigkeitsbericht

Jährlich muss der Arbeitskreis dem Hochschulrat und dem Rektorat einen Tätigkeitsbericht übermitteln (§21 Abs.10 Hochschulgesetz 2005).

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite besitzt keine Rechtsverbindlichkeit. Die ausschließliche Rechtsverbindlichkeit besitzt die im Bundesgesetzblatt der Republik Österreich kundgemachte Fassung des Hochschulgesetzes 2005.


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